Kampagne 16 Tage - Stopp Gewalt gegen Frauen

Gewalt gegen Frauen und Mädchen ist die vielleicht schändlichste aller Menschenrechtsverletzungen. Sie kennt keine Grenzen, weder geographisch noch kulturell, noch im Hinblick auf materiellen Wohlstand. So lange sie anhält, können wir nicht behaupten, dass wir wirklich Fortschritte in Richtung Gleichstellung der Geschlechter, Entwicklung und Frieden machen.

Kofi Annan, Generalsekretär der Vereinten Nationen, New York, Juni 2000

Menschenrechte sind unteilbar – Menschenrechte sind (auch) Frauenrechte.

Deshalb finden jedes Jahr Ende November, Anfang Dezember 16 Tage lang international Kampagnen statt, um auf die vielfältigen Formen der Gewalt gegen Frauen und Mädchen aufmerksam zu machen.

Immer zwischen dem 25. November - Internationaler Tag "Nein zu Gewalt an Frauen" - und dem 10. Dezember - Internationaler Tag der Menschenrechte - engagieren sich tausende Menschen weltweit für die Kampagne "16 Tage gegen Gewalt an Frauen".

Gewalt gegen Frauen und Mädchen ist nach wie vor ein Tabu-Thema – im privaten wie im öffentlichen Raum, hierzulande wie auch weltweit.

Gewalt gegen Frauen und Mädchen hat viele Gesichter: von der Belästigung, über alltägliche sexuelle Anmache, psychische und/oder körperliche Verletzung und Misshandlung, sexuellen Missbrauch, ökonomische Ungleichheit, Abhängigkeit vom (Ehe)Partner oder der Familie,Frauenhandel, Verschleppung und Vergewaltigung, Zwangsheirat, Zwangsprostitution, sowie Verletzung elementarer Menschenrechte wie z.B. Verweigerung von Bildung, Selbstbestimmung und Eigenständigkeit bis hin zur Tötung. Fest steht auch, dass häusliche Gewalt immer noch die am meisten verbreitete Gewalt an Frauen ist.

Der Internationale Tag "Nein zu Gewalt an Frauen", der jährlich am 25. November begangen wird, erinnert an die drei mutigen Schwestern Mirabal, die an diesem Tag im Jahre 1960 vom militärischen Geheimdienst der Dominikanischen Republik nach monatelanger Folter ermordet wurden. Die Vereinten Nationen haben diesen Tag als offiziellen internationalen Gedenktag seit 1999 anerkannt.

Zum Programm des Aktionsbündnisses in Freiburg gehören Tagungen, Filmabende, Workshops, Vorträge und Diskussionen, Straßenaktionen, Radiobeiträge und Interviews.

Ausführliche Informationen zu diesen und weiteren Veranstaltungen und Aktionen werden aktuell unter www.16days-freiburg.de auf dieser Seite veröffentlicht.

Die einzelnen Veranstaltungen werden von den verschiedenen Gruppen und Vereinen eigenständig durchgeführt und durch unterschiedliche Geldgeber unterstützt.

Das Gesamtprogramm der Aktionstage „16 Tage gegen Gewalt an Frauen“ wird gefördert von
der Stadt Freiburg – Projektefonds & der Stelle zur Gleichstellung der Frau der Stadt Freiburg.

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